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Lovable Masterclass mit Ralf Schmitz am 09.08.2026 – meine Erfahrungen mit Kursseiten

Weil es hier ums Geldverdienen mit Online-Kursen geht, will ich mal über den Teil schreiben, über den selten jemand redet: die Verkaufsseite.

Der Kurs selbst ist bei den meisten irgendwann fertig. Videos aufgenommen, Arbeitsblätter gebaut, Plattform ausgesucht. Und dann steht man vor der Frage, wohin man die Leute eigentlich schickt. Die Plattform hat zwar eine Kursbeschreibung, aber die ist kein Verkaufstext und sieht bei jedem Anbieter gleich aus. Also braucht man eine eigene Seite. Bei mir war genau das der Punkt, an dem zwei Projekte monatelang liegengeblieben sind – nicht am Inhalt, sondern an der Seite davor.

Meine Erfahrungen im Schnelldurchlauf: Beim ersten Kurs habe ich einen Page Builder benutzt und drei Wochenenden verbraten. Die Seite lud langsam, sah auf dem Handy schief aus, und jede Änderung an einem Abschnitt hat zwei andere verschoben. Beim zweiten habe ich eine fertige Vorlage gekauft, die im Demo-Bild überzeugend aussah und mit meinen eigenen Texten sofort unrund wurde, weil die Textmengen nicht zur Vorlage passten. Beim dritten habe ich ein Angebot eingeholt: vierstellig, sechs Wochen Vorlauf, Änderungen extra. Das Muster ist immer gleich – zwischen fertigem Kurs und verkaufsfähiger Seite liegt ein Zeitraum, in dem die Motivation regelmäßig verpufft.

Deswegen schaue ich mir gerade an, was sich mit den neuen KI-Werkzeugen ändert. Konkreter Anlass ist ein Live-Workshop: Ralf Schmitz hält am Sonntag, den 09.08.2026 um 11 Uhr einen Termin über Zoom und baut darin live eine komplette Landingpage mit Lovable. Bei dem Tool beschreibt man in normalen Sätzen, was auf die Seite soll, und arbeitet sich dann in Schritten an die Fassung heran, die man will. Angekündigt ist, dass er von der leeren Seite bis zur fertigen Landingpage unter 60 Minuten braucht, live und ausdrücklich ohne Zusammenschnitt. Es sind also auch die Momente dabei, in denen die KI etwas falsch interpretiert und er korrigieren muss.

Für mich ist genau das der interessante Teil. Von den geschnittenen Videos, in denen alles auf Anhieb sitzt, habe ich genug gesehen. Was ich wissen will, ist: Wie oft muss man nachfassen, bis ein Abschnitt so aussieht wie gedacht, und woran erkennt jemand mit Erfahrung, dass er einen Absatz besser komplett neu formulieren lässt, statt weiter daran herumzuschrauben. Dazu kommen ein Fahrplan für die Reihenfolge und eine Live-Fragerunde am Ende, in der man eigene Fälle ansprechen kann. Details stehen auf der Seite zum Workshop.

Zu den Konditionen: 37 Euro statt regulär 199 Euro. Die Plätze über Zoom sind begrenzt, eine Aufzeichnung bekommen nur die Teilnehmer, eine Wiederholung ist nicht vorgesehen. Wer also mitmachen will, sollte sich rechtzeitig ein Ticket sichern, weil man das später nicht nachholen kann.

Was ich für unsere Ecke hier für den eigentlichen Hebel halte: Wenn eine Verkaufsseite in einer Stunde steht statt in drei Wochen, testet man endlich Varianten. Andere Überschrift, anderes Versprechen weiter oben, kürzeres Formular. Solange jede Änderung ein halber Arbeitstag ist, lässt man das bleiben und behält die erste Fassung für immer – obwohl gerade bei Kursen die Positionierung selten auf Anhieb sitzt.

Was der Workshop nicht leistet, damit das klar ist: Er füllt keinen Kurs. Ohne Reichweite, ohne E-Mail-Liste und ohne ein Angebot, das jemand haben will, nützt die schnellste Seite nichts. Die Technik war noch nie der Grund, warum ein Kurs sich nicht verkauft – sie war nur der Grund, warum er gar nicht erst online ging.

Was mich zusätzlich interessiert, ist die Fragerunde. Bei Kursseiten gibt es ein paar wiederkehrende Streitfragen, auf die jeder eine andere Antwort hat: Preis auf der Seite nennen oder erst im Gespräch, Video oben einbauen oder lieber Text, wie ausführlich die Lernziele wirklich sein müssen. Wenn man so etwas jemandem stellen kann, der viele solcher Seiten gebaut hat, ist das für mich mehr wert als das Tool selbst. Und wenn eine Antwort nicht passt, merkt man das im Gespräch immer noch schneller als nach drei Monaten mit einer Seite, die nicht funktioniert.

Wie löst ihr das aktuell: Schickt ihr Interessenten direkt auf die Kursplattform oder habt ihr eine eigene Verkaufsseite davorgeschaltet?